Intel i350-T2 UEFI langsam

Ich habe gestern meine Intel i350-T2 Karte bekommen (allerdings mit Lenovo Aufkleber). Nach dem Einbau fiel sofort auf, dass das BIOS das Compatibility Support Module (CSM) wieder eingeschaltet hat. Mit Hilfe des Bootutil von Intel, konnte ich dann UEFI aktivieren:

BOOTUTILW64E.EXE -ALL -UP=PXE+EFI -FILE=BootIMG.FLB

Dann kann man das CSM wieder dauerhaft deaktivieren. Allerdings verlängerte sich die Zeit bis zum Booten um ca. 20 Sekunden. Da ich nicht über iSCSI oder FCoE booten will, habe ich das Flash einfach ausgeschaltet:

BOOTUTILW64E.EXE -ALL -FD

Danach war es wieder angenehm schnell…

Oracle ASM fehlende Festplatten nach reboot

Das Problem tritt auf, da der systemd in den neueren Distributionen alles parallel startet. So ist z.B. der iSCSI-Dienst noch nicht ganz fertig mit dem Anlegen der devices, aber der ASM sucht schon mal seine Festplatten.

Eine mögliche Lösung hierfür ist einen Helper-Dienst zu installieren, der erst 15 Sekunden wartet, bevor der oracleasm.service angestartet wird.

Die Datei /usr/lib/systemd/system/oracleasm_helper.service anlegen und mit nachfolgendem Inhalt befüllen:

— CUT —

[Unit]
Description=Wait 15 seconds before starting oracleasm.service
After=iscsi.service
Before=oracleasm.service

[Service]
Type=oneshot
RemainAfterExit=yes
ExecStart=/bin/sleep 15

[Install]
WantedBy=multi-user.target

— CUT —

Systemd refreshen und Dienst aktivieren:
systemctl daemon-reload && systemctl enable oracleasm_helper.service